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Experten erwarten hohe Heizkosten
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[Bild: Experten-erwarten-hohe-Heizkosten_teaser_620x250.jpg]

Kalter Winter und anziehende Energiepreise

Wegen der kalten Wintermonate zu Jahresbeginn und weiter steigenden Energiepreisen müssen Mieter wohl auch in diesem Jahr bei den Heizkosten deutlich tiefer in Tasche greifen. Die Jahresrechnung 2013 könnte um bis zu 18 Prozent höher liegen als im vergangenen Jahr, wie aus einer in Berlin veröffentlichten Schätzung des Deutschen Mieterbundes (DMB) hervorgeht. 2012 waren demnach die Heizkosten um durchschnittlich neun Prozent gestiegen.

Für eine 70 Quadratmeter-Wohnung mit Ölheizung können demnach in diesem Jahr durchschnittlich 1127 Euro Heizkosten fällig werden - das sind 137 Euro oder knapp 14 Prozent mehr als 2012. Wer in einer solchen Wohnung mit Gas heizt, muss mit Gesamtkosten von 902 Euro rechnen, 132 Euro oder gut 17 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Mieter mit Fernheizung müssen 2013 sogar einen Heizkostenanstieg von 17,8 Prozent einkalkulieren - ihre Gesamtrechnung würde um 153 Euro auf 1013 Euro steigen.

Preistreiber bei den Heizkosten sind dem DMB zufolge unter anderem die ungewöhnlich lange Kältephase im ersten Quartal 2013. Bereits 2012 war demnach im Vergleich zu 2011 ein kühleres Jahr - im ersten Vierteljahr 2013 lagen die Temperaturen aber im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nochmals um knapp zwölf Prozent niedriger.

"Allein die niedrigen Temperaturen zwischen Januar und März 2013 kosten den Verbraucher zusätzlich etwa 55 bis 65 Euro", erklärte der DMB-Direktor Lukas Siebenkotten. Wenn jetzt noch das vierte Quartal dieses Jahres ähnlich kalt werde, drohten Mietern um 130 bis 150 Euro höhere Heizkosten-Abrechnungen als 2012.

Besorgt zeigte sich der DMB-Direktor auch wegen der weiter steigenden Energiepreise. "Gas und Fernwärme sind im ersten Halbjahr 2013 wieder um 1,4 beziehungsweise 4,5 Prozent teurer geworden, und auch der Preis für Heizöl steigt seit Wochen wieder an". Umso wichtiger seien Investitionen in den Wärmeschutz, die Wärmeerzeugung und Wärmeverteilung im Gebäude. Schon die Optimierung bestehender Technik, beispielsweise durch einen hydraulischen Abgleich der Heizanlage, führe zu nennenswerten Einsparungen.

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